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Das Heilige-Dreifaltigkeits-Kloster der Barmherzigkeit
Siedlung Saraktasch, Orenburger Bezirk
 
 
Im Orenburger Land, in einer gewöhnlichen Siedlung städtischen Typs befindet sich ein Heim, in dem viele hilfsbedürftige Menschen – einsame Alte und Mittellose, schutzlose Waisenkinder – ihren Platz gefunden haben. Das Heilige-Dreifaltigkeits-Kloster der Barmherzigkeit ist in der Siedlung Saraktasch im Orenburger Gebiet gelegen. Es ist eine junge Einrichtung, die am Ort ein bescheidenes Einkommen erwirtschaftet.
 
Vor nicht allzu langer Zeit, vor siebzehn Jahren wurde der Geistliche Nikolaj Stremskij zum Pfarrdienst nach Saraktasch entsandt. Man mußte damals von Null anfangen. In Saraktasch, wie in vielen Dörfern der Gegend gab es keine Kirche. Um den Gottesdienst und das Pfarrleben nach 30-jähriger Unterbrechung und der Zerstörung der Kirche des Heiligen Simeon Verhoturskij neu zu beleben, wurde ein Gebetshaus errichtet. Auf Bemühen des Geistlichen und der Pfarrmitglieder hat die Regierung den Gläubigen das ehemalige Gebäude der Simeonskirche zurückgegeben, in dem sich bis zum Jahre 1990 die Kinderkrippe/Kindergarten befunden hatte. Viele Mühen wurden in die würdevolle Gestaltung der Kirche investiert. Mit den Arbeiten zer Wiederherstellung der Kirche kehrte auch das Leben in der Gemeinde zurück: es wurde eine Sonntagsschule für Kinder und Erwachsene, eine Anfangs-Pfarr-Kirchen-Schule begründet, die mit der Zeit den Status eines orthodoxen Gymnasiums erlangte. Es wurde ebenfalls ein Haus der Barmherzigkeit für alte Menschen, die ohne Fürsorge durch Verwandte einsam leben mußten, eingerichtet.

Seit Bestehen des Klosters in Saraktasch wurde ein ganz eigener orthodoxer Komplex geschaffen, der in sich ein Haus der Barmherzigkeit, ein orthodoxes Gymnasium zu Ehren des Sergej Radonezhskij, ein geistliches Lehrinstitut mit mehr als 120 Schülern eingerichtet. Die Tätigkeiten des Klosters sind eng verbunden mit Werken der Mildtätigkeit und Barmherzigkeit. Kinder – sie sind ein Bereich dieses Wirkens. Das Haus der Barmherzigkeit wurde ein Zuhause für viele, nicht nur für alte Menschen, sondern auch für ganz junge Mädchen und Frauen, die sich entschlossen haben, ihr Leben dem Dienst am Nächsten zu weihen. Zur Zeit leben bei uns 80 Menschen, von denen 40 – einsame, alte Menschen, vorher keine Bleibe hatten. 
 
Viele von ihnen lagen schwerkrank danieder. Ein Bereitschaftsarzt und – rund um die Uhr – eine Krankenschwester wachen ununterbrochen über die Gesundheit der alten Frauen und erweisen ihnen zu jeder Zeit die notwendige medizinische Hilfe. Die Bewohner des Hauses der Barmherzigkeit sind von Aufmerksamkeit umgeben, sie werden stets von qualifizierten und engagierten Kräften gepflegt. Zu den bettlägerigen Kranken kommt zur Beichte und zur Erteilung der Heiligen Sakramente ein Geistlicher.
Der Prior des Klosters, der Oberpriester Nikolaj Stremskij ist der Meinung: „das Wichtigste, das die alten Frauen hier bekommen ist: die Beichte, das Bereuen und den Empfang der Heiligen Sakramente. Ein wichtiger Moment im Leben eines Menschen ist das Hinübergehen in die andere Welt. Die Bewohner des Hauses der Barmherzigkeit können überzeugt sein, daß sie nach dem Kanon der orthodoxen Kirche bestattet werden und daß ihre Name im Gottesdienst und einer Seelenmesse in den Klosterkirchen verlesen werden.“
Zur Gewährleistung der Einkünfte, die für die Versorgung der alten Menschen, für die Bildungsarbeit und die Bauarbeiten nötig sind, beschäftigt das Kloster einen großen Mitarbeiterstab, unter ihnen Schwestern der Barmherzigkeit, Lehrer und Arbeiter.

Im Jahre 1992 wurden in die Familie des Priors aus verschiedenen Kinderheimen 15 Waisenkinder zur Erziehung aufgenommen. Jetzt sind es schon mehr als 60 Kinder, die in dieser Familie aufwachsen und erzogen werden. Vor Aufnahme in die Familie hatte jedes dieser Kinder ein schweres Leben voller Entbehnrungen und Verletzungen. Kinder aus zerrütteten Familien – Kinder alkoholkranker Eltern – sie erfuhren keine Freundlichkeit und Liebe von ihren Eltern. Diese Kinder wachsen heran, und mit ihnen wachsen auch die Sorgen. Es ist klar, daß eine solch große Familie nicht alleine aus den Vormundschaftgeldern und dem Gehalt unterhalten werden kann. Außer Aufmerksamkeit, elterlicher Wärme sind nicht geringe Mittel vonnöten, um ein Kind „auf die Beine zu stellen“.

Die Kinder wohnen in einem eigenen Haus, helfen in der Wirtschaft, hüten die kleineren Kinder. In der Freizeit beschäftigen sich viele mit Musik, singen im Chor. Zur schulischen Bildung der Kinder wurde beim Kloster das Orthodoxe Gymnasium eingerichtet. Für ihre Erziehung ziehen wir Lehrer und erfahrene Pädagogen heran.
Vater Nikolaj und Mutter Galina sehen ihre Aufgabe darin, die Kinder zu vollwertigen orthodoxen Menschen zu erziehen, die in der Lage sind, Gutes zu Tun, wo auch immer sie ihr Tätigkeitsfeld finden werden, sei es im weltlichen oder kirchlichen Bereich. Große Aufmerksamkeit wird einer patriotischen Ausrichtung gewidmet.
 
Die Familie Stremskij – das ist auchein großer harmonischer Chor. Praktisch alle Stremskij-Kinder im Schulalter befassen sich mit Musik. Die Lehrer befassen sich individuell mit jedem von ihnen, und die kleinen Pianisten und Violinisten treten mit großem Selbstvertrauen gemeinsam mit dem Familienchor bei Konzerten auf. Einige von den Kleinen haben sich ein altes Musikinstrument – die Gusla – zueigen gemacht. Die Kinder nehmen oft an Konzerten geistlicher Musik teil, treten in Kinder – und Altenheimen auf, treffen sich mit Kriegveteranen – der Verteidigern des Vaterlandes – geben Konzerte in Kasernen und Erziehungskolonien für minderjährige Kinder.
Siebzehn von den älteren Kindern haben die Eltern schon dazu verholfen, ihren Weg im Leben zu finden: Familien zu gründen, einen Beruf zu ergreifen, Arbeit zu finden. In den letzten 4 Jahren gab es in der Familie 14 Hochzeiten. Den jungen Paaren wurde eine Wohnung besorgt und Arbeitsplätze verschafft. Die Kinder, die das Gymnasium abgeschlossen haben, schließen eine weitere Berufsausbildung an. An Stelle der Zöglinge, die ins Leben hinausgegangen sind, wurden 8 Kleinkinder aus einem Heim im Alter von 8 Monaten bis zu 3 Jahren aufgenommen.
Nach den Worten der Familienoberhaupts, des Oberpriesters Nikolaj Stremskij, der eine große Erfahrung in der Erziehung von Kinder gewonnen hat, könnten wir diese Tätigkeit fortsetzen. Aber bedauerlicherweise leidet die Familie durch das Fehlen der nötigen Gelder und zu wenig Unterstützung seitens des Staate beständig unter starkem Mangel an finanziellen Mitteln. Die mildtätige Hilfe, die der Familie durch einige Organisationen und auch Privatleute erwiesen wird, deckt die hohen Ausgaben nicht, die notwendig sind, um die Familie zu unterhalten. Die Kosten für Nahrung, Kleidung und Krankenbehandlung der Kinder steigen ständig. Außerdem sind noch Licht, Gaz, Wasser und die kommunalen Dienste zu bezahlen.
Der Bau des Klosters wird fortgeführt, entwickelt sich. Im Klosterbereich wurde eine Kirche zu Ehren der Heiligen Dreieinigkeit errichtet, die eine kleinere Kopie der durch die Boljschewiki im Jahr 1932 zerstörten Kasanj-Kathedrale der Stadt Orenburg ist. Gegenwärtig ist eine Kirche in byzantinischen Stil in Planung. Ebenso geplant sind die Erscheinungs-Kirche und eine Hauskirche für die Kinder zu Ehren des Metropoliten „Nikolaj der Wundertäter“. Es laufen Bauarbeiten zur Wiedererstellung des Gebäudes der eparchialen Geistlichen Hochschule in Saraktasch. Die würdige Ausschmückung des Klosters und die Bauarbeiten erfordern nicht geringe materielle und finanzielle Aufwendungen.

Das Kloster ist bei seiner Arbeit auf freiwillige Spenden angewiesen und braucht Ihre Hilfe. Das Kloster ist zutiefst dankbar allen, die uns über viele Jahre hinweg im Bereich der Erziehung von Waisenkindern und dem Beistand für die Schwachen und Hilflosen unterstützt haben, allen, die Mittel für die Baumaßnahmen und die Ausschmückung der Kirchen des Klosters und seiner Unterabteilungen zur Verfügung gestellt haben.

Wir wenden uns an alle Menschen, die den Wunsch haben, im ihrem Rahmen ihrer Möglichkeiten Kinder zu helfen und die mildtätige, missionarische und soziale Arbeit des Klosters der Barmherzigkeit zu unterstützen, mit den Spenden auch die Namen zu übermitteln, damit wir die Wohltäter in unser kirchliches Gebet einschließen können.



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